Brignais war eine Reise wert..


Am Tag der Arbeit machte sich die kleine aber feine FVL Abordnung aus Spielern und Betreuern um 7 Uhr morgens mit dem Bus auf in unsere Partnergemeinde Brignais.Anlass war die Einladung zu einem Internationalen AH-Turnier das vom Fußballverein ASB aus Brignais organisiert und auf das bereits lange hingearbeitet worden war.Umso bedauerlicher war es, dass kurz vor dem Turnierwochenende die Mannschaften aus den Partnergemeinden Schweighouse und Ponsacco ( Italien ) abgesagt hatten.

Nach einer gut 9-stündigen, aber kurzweiligen Busfahrt, unterbrochen durch mehrere Gourmet-Verpflegungspausen, für die Marc Schuster und Matthias Bock verantwortlich zeichneten, kam unsere Delegation wohlbehalten in Brignais an. Nachdem die Zimmer im Best Western Hotel, direkt in Brignais, bezogen waren, ging es auch schon zum offiziellen Empfang.Bei französischen Kanapee und Getränken wurden die Gäste von den Brignairots um Bürgermeister Paul Minssieux und Vereinspräsident Tahour Sekhri Herzlichst begrüßt. Nachdem Hubert Kempf ebenfalls ein paar Gruß- und Dankesworte gesprochen hatte, überreichte die FVL Delegation Hirschberger Köstlichkeiten, wie Wein, Hausmacher Wurst, Spargel und Erdbeersecco, als Gastgeschenke. Im Anschluss stand ein gemeinsames Grillen im Vereinsheim auf dem Sportplatz auf dem Programm. Hier zeigte sich, dass die Strapazen der Reise etlichen FVL-lern zu schaffen machten, denn bereits ungewöhnlich früh wurde das Fest verlassen, um sich für den bevorstehenden Tag auszuschlafen.Dieser startete dann auch direkt morgens um 9:30 mit einer Stadtführung durch das historische Brignais. Katrin Urban, die neben der Funktion als Dolmetscherin, auch die Kontaktperson in den Monaten der Organisation war, führte uns durch den Stadtkern und zeigte uns viele historische Gebäude und Orte, die in der Geschichte von Brignais bedeutsam waren. Als Abschluss der Führung gab es dann ein „Wein und Whiskey Tasting“ bei einem örtlichen Weinhändler. Nach dem Mittagessen mit Lyoner-Spezialitäten (nicht die Lyoner Wurst ) ging es nochmal zurück ins Hotel um Kraft für die bevorstehende sportliche Begegnung zu sammelnDie Absage der 2 Mannschaften führte dazu, dass kurzfristig das Turnier in 2 Kleinfeldspiele und ein anschließendes Großfeldspiel umgewandelt wurde. Die Begegnungen standen unter den wachsamen Augen unseres Bürgermeisters Manuel Just nebst Gattin Stefanie, die extra für diesen Tag angereist waren. Zuvor wurden die beiden Nationalhymen abgespielt und beide Parteien schmetterten lautstark mit. Bei den 2 Kleinfeldspielen wurden unsere 2 Mannschaften mit je 2 Spielern der Gastgeber aufgefüllt. Die Spiele endeten 1:1 und 0:5 aus Sicht des FVL.Vor dem anschließenden Großfeldspiel, dass der FVL mit 3 Gastspielern aus Schweighouse und Brignais bestritt, gab es den obligatorischen Wimpeltausch. Das Tor durch Lutz Schramm, aus gut 18 Metern, zur 1:0 Führung, riss die Fans aus beiden Lagern von Ihren Sitzen. Dieser sehenswerte Treffer hatte sich den Applaus verdient. Zur Pause hatte dieses Ergebnis noch Bestand und trotz des zwischenzeitlichen Ausgleich in der 2. Hälfte, ließ sich der FVL nicht beirren. Nach einer Flanke war es ausgerechnet der Schweighouser Gemeinderat Michel Rimelen der den Ball zum 2:1 Sieg über die Linie drückte. Obwohl natürlich nicht der sportliche Vergleich im Vordergrund stand, wollten doch beide Mannschaften die Begegnung für sich entscheiden.

Doch der Hirschberger Abwehrverbund hielt dicht und so endete dieser Vergleich mit dem 2:1.Der Satz: „am Ende gewinnen immer die Deutschen“ fiel bereits im Vorfeld einige Male und hatte sich in der Tat wieder einmal bewahrheitet. Doch war nicht wirklich jemand traurig. Jeder Gast aus Hirschberg erhielt nach Schlusspfiff eine Gedenkmedaille als Erinnerung an diese Partie.Nach dem erneuten Besuch im Mannschaftshotel und der Vorbereitung auf den bevorstehenden Abend ging es dann ins Kulturzentrum Briscope zum Abendbankett, bei dem auch fleißig das Tanzbein geschwungen wurde. Hier hielten vor allem Mechthild und Hubert Kempf die Hirschberger Fahnen hoch.Auch an diesem Abend zeigte sich die große Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Brignairots und so war es nicht verwunderlich, dass der Abend lang wurde.

Mit den Gastgebern wurde noch die eine oder andere schöne Stunde verbracht.Bevor es dann am nächsten Morgen wieder Richtung Heimat ging wurde noch der Großstadt Lyon ein Besuch abgestattet. Bei einer Besichtigung des mittelalterlichen Stadtkerns wurde uns die historische Bedeutung der Stadt näher gebracht. Nach einer erneuten Busfahrt mit kulinarischen Pausen erreichten wir Sonntags abends wieder unser geliebtes heimatliches Hirschberg und es waren sich alle einig….Brignais ist eine Reise wert!!

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