FV Leutershausen I – SC Rot-Weiß Rheinau 0:1 (0:0)


Ein Fehler rächt sich bitter

FV Leutershausen I zieht in einer ausgeglichenen Partie gegen den Titelfavoriten SC Rot-Weiß Rheinau mit 0:1 den Kürzeren

Auf Augenhöhe begegnete der FV Leutershausen am Sonntag über weite Phasen dem SC Rot-Weiß Rheinau, einem der heißen Titelkandidaten in der Fußball-Kreisliga. Am Ende verloren die Gastgeber knapp mit 0:1 (0:0), wobei Kleinigkeiten den Ausschlag gaben. „Beide Mannschaften hatten viel Respekt voreinander und versuchten zu allererst, Fehler zu vermeiden“, sagte Marcel Fischer, Sportlicher Leiter des FVL. „Letztlich haben wir eben einen Fehler mehr gemacht – und das hat den abgezockten Rheinauern zum Sieg gereicht.“

Die Gäste verzeichneten den besseren Start und hätten bereits in der 5. Minute bei einer Doppelchance für Darnell Hill und Luka Stanisic in Führung gehen können. Zweimal rettete FVL-Torhüter Jannis Weidner in großartiger Manier. In der Folge war die Partie ausgeglichen, auf beiden Seiten gab es allerdings wenig nennenswerte Torchancen. Die beste Möglichkeit für Leutershausen vor dem Seitenwechsel besaß Simon Schmitt, dessen Kopfball nach einem Freistoß nur um Haaresbreite das Ziel verfehlte (34.).

Auch in der zweiten Halbzeit war die Vorsicht auf beiden Seiten spürbar. Ein individueller Fehler in der FVL-Abwehr ging schließlich dem einzigen Tor des Tages voraus, das sich SC-Angreifer Darnell Hill gutschreiben lassen konnte (73.). Großes Pech hatten die Gastgeber in der Schlussminute, als ein Freistoß von Andrija Marijanovic an die Latte des SC-Gehäuses donnerte. (wnoz v. 06.09.21)
FV Leutershausen: Weidner; S. Schmitt (86. Filipic), Merkel, Matthes (66. M. Apfel), Stephan, Groenke (80. Marijanovic), da Silva Guardado (83. Ph. Apfel), Leistikow, Meier-Küster, Hiller, Wiegand.
Tore: 0:1 Hill (73.).

In der Anfangsphase verhinderte Torhüter Jannis Weidner mit zwei starken Paraden einen frühen Rückstand für den FV Leutershausen. Am Ende setzte es aber doch eine 0:1-Niederlage gegen den SC Rot-Weiß Rheinau. Bild: Ernst Lotz

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