FV Leutershausen I : SC Rot-Weiß Rheinau 0:5 (0:2)


Von Anspruch und Wirklichkeit

FV Leutershausen zeigt sich beim 0:5 (0:2) gegen den SC Rot-Weiß Rheinau von einer ganz schwachen Seite

Das hatten sich die Kreisliga-Fußballer des FV Leutershausen gerade zur Kerwe ganz anders vorgestellt. Beim 0:5 (0:2) gegen Rot-Weiß Rheinau bekam die Mannschaft von Spielertrainer Sven Bopp nicht nur eine kalte Dusche. Schlimmer noch: Die Gastgeber erspielten sich nicht eine klare Chance, um ein eigenes Tor zu erzielen.

„Wir haben generell das Problem, dass wir von unserem Anspruch und der Wirklichkeit auf dem Rasen weit entfernt sind. Und das ist auch nicht damit zu erklären, dass wichtige Spieler fehlen, oder einige meinen, sie seien angeschlagen“, ärgerte sich FVL-Vorstand Marcel Fischer. „Wir sind momentan in einer sehr schwierigen Situation. Das, was wir auf den Rasen bringen, reicht gegen die guten Teams nicht.“

Zwar sei der SC RW Rheinau ein solches gewesen und hätte in der Höhe auch verdient gewonnen, aber die Art und Weise, wie die Niederlage zustande kam, ließ doch etliche Fragen offen. Das 0:1 fiel mit der ersten Möglichkeit, Vollstrecker war allerdings Leutershausens Nicolas Merkel, der ein Eigentor fabrizierte. Nur drei Minuten später traf Daniel Zahnleiter zum 0:2 (21.).

„Wir haben Rheinau komplett das Mittelfeld überlassen, haben den Gegner einfach spielen lassen und sind nie selbst hinter den Ball gekommen. Dafür haben wir unseren Trott weitergespielt und auf Ballbesitz gesetzt. Mir hat komplett die Gegenwehr gefehlt“, so FVL-Vorsitzender Fischer.

FV Leutershausen: Weidner; Schmitt, Merkel, Manu, Pfefferle (71. Schmitt), Bopp, Yarimbiyik (84. Marijanovic), Stephan, Arifi, S. Dalman (81. G. Dalman), Leistikow.
Tore: 0:1 Merkel (ET, 17.), 0:2 Zahnleiter (21.), 0:3 Lenhard (50.), 0:4 Lenhard (77.), 0:5 Zahnleiter (90.)

(wnoz v. 23.09.19)

Selbst vorm eigenen Tor war der SC Rot-Weiß Rheinau immer einen Schritt schneller als der FV Leutershausen. Unser Bild zeigt Yusuf Yarimbiyik im Duell mit Rheinaus Keeper Dominik Feth und Sergio Latorre Fernandez. Bild: Sascha Lotz

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