FVL – AH unterliegt 1:2 in Lampertheim


Die FVL AH unterlag unglücklich mit 1:2 beim TV Lampertheim. Unglücklich deshalb, weil man lange dem frühen 1:0 für den Gastgeber hinterherlief. Als dann der verdiente Ausgleich gefallen war, musste der FVL im Gegenzug wieder den Rückstand hinnehmen.

Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich die Partie nur zögernd. Umso überraschender fiel in der 5. Minute die Führung für die Heimmannschaft. FVL Schlussmann Jürgen Schrödersecker vertändelte im Strafraum den Ball und ein Lampertheimer Stürmer nahm die Einladung dankend an. Durch diesen Führungstreffer beflügelt machte Lampertheim nun mehr Druck. Doch nur wenige nennenswerte Chancen waren zu verzeichnen. Die beste davon war, nach einem Ballverlust im Mittelfeld, ein Alleingang. Zum Glück versagten dem Spieler am Ende die Nerven und er schoss am Tor vorbei. Zum Ende der ersten Hälfte kam die FVL Elf besser ins Spiel und erkämpfte sich etliche Standards. Bei einer Reihe von Eckstößen und mehreren Freistößen fehlten oft nur wenige Zentimeter zum Erfolg.

Nach dem Seitenwechsel musste die FVL Mannschaft umgestellt werden. Michael Herrmann hütete von nun an das Tor und Volker Mandel übernahm die Liberoposition. Torsten Pschowski rückte ins Mittelfeld. Diese notwendig gewordene Umstellung brachte zum einen mehr Sicherheit in der Defensive und zum anderen frischen Schwung in die Angriffsbemühungen. Lampertheim blieb jedoch vor allem mit Distanzschüssen stets gefährlich. 10 Minuten vor dem Ende fiel endlich der verdiente Ausgleich. Unmittelbar vorher war Andreas Mehring noch mit einem Lattenkracher aus 20m gescheitert. Doch in der nächsten Angriffsaktion bediente Torsten Pschowski, Steffen Kempf mit einem mustergültigen Pass und dieser erzielte das 1:1. In der Folge avancierte der umjubelte Torschütze zum tragischen Helden. Zunächst verschuldete er unmittelbar nach dem Wiederanpfiff den Freistoss in Strafraumnähe, der zum 1:2 führte und wiederum nur wenig später vergab er aus aussichtsreicher Position den möglichen Ausgleich. Leider sprang in der verbleibenden Zeit nichts zählbares mehr heraus, so dass der FVL mit 1:2 die Heimreise antreten musste.

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