Germania Friedrichsfeld – FV Leutershausen I 0:2 (0:1)


Hiller verleiht Sicherheit

Es waren keine einfachen Wochen für den FV Leutershausen. Fünf Spiele ohne Sieg hatte es in der „Ära Matthes“ noch nicht gegeben. Und als sich vor dem Spiel der Fußball-Kreisliga gestern auch noch der Spielertrainer höchstselbst verletzt abmeldete, schien sich die Pechsträhne auch beim Schlusslicht FC Germania Friedrichsfeld fortzusetzen. Nach dem 2:0-(1:0-)Sieg war Marcel Fischer umso erleichterter: „So, wie die letzten Wochen liefen, hätte auch so ein Spiel wie in Friedrichsfeld schiefgehen können. Aber wir haben dank einer geschlossenen Teamleistung defensiv endlich mal gut gestanden und vorne unsere Chancen verwertet“, freute sich der Pressewart über den Sieg der Moral. Nach dem Ausfall von Stefan Matthes waren den Leutershausenern die Innenverteidiger ausgegangen. Dort tauchte dann mit Chris Hiller einer auf, „auf den ich so nicht gekommen wäre“, sagte Fischer. „Allerdings war das eine gute Idee. Denn mit seiner Ruhe am Ball hat er echt für Sicherheit gesorgt. Er hat das überragend gelöst.“ Aus dem Spiel heraus ließ Leutershausen keine Friedrichsfelder Chance zu. Von den fünf eigenen Möglichkeiten verwertete Jonas Meier-Küster nach Zuspiel von da Silva Guardado (19.) die erste. Ein direkter Freistoß, bei dem Chris Hiller den Ball in der 59. Minute mit Glück mitten durch die Friedrichsfelder Mauer schoss, brachte das Endergebnis, das Jannis Weidner mit schöner Parade (67.) festhielt.

FV Leutershausen: Weidner; Stephan, P. Apfel, Groenke, da Silva Guardado (75. Arifi), M. Apfel, Binder (85. Schmitt), Leistikow, Meier-Küster, Hiller, Wiegand
Tore: 0:1 Meier-Küster (19.), 0:2 Hiller (59.)

(wnoz v. 15.1.21)

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