Karfreitag-Fischessen 2018


Es ist noch dunkel und auf dem Parkplatz vor der Gaststätte „Zur Bergstraße“ verstauen einige dick eingepackte Männer verschiedene Angelgeräte und Köcher in ihre Autos. Um halb sieben geht es los und sie fahren zum Zielort in Unter- Abteinach, dem Forellen – Weiher „Rotauge“, wo sie gegen sieben Uhr eintreffen. Nach der Anmeldung in der Anglerhütte nehmen sie das Angelgeschirr und marschieren zu einem Platz neben dem großen Forellenteich. Schon zu Hause hat „Mentor“ Manfred Allmann die Honigmaden besorgt und stellt sie in einer Blechkiste auf den Boden. Die Forellen werden etwas „angefüttert“, und dann werfen sie die Angelgeräte aus.

Bereits zum 33. Mal sind die Alte-Herren-Fußballer vom FV 1922 Leutershausen an Karfreitag unterwegs zum traditionellen Forellenangeln mit anschließendem Familientag. Der Gruppe stehen wieder 15 Angelruten zur Verfügung, denn bis gegen 10 Uhr müssen sie rund 75 Forellen geangelt haben, 70 sind bereits vorbestellt worden. „In der Regel sind es mehr Angler, als wir Angelruten haben“, sagt der langjährige AH-Präsident Günter Sauer. Deswegen machen immer einige ihre Pause und gehen ins Anglerheim nebenan zum Aufwärmen bei Kaffee und Kuchen. Kurz nach zehn Uhr ruft Manfred Allmann: „Es reicht, wir haben genug geangelt“! Das Angelgeschirr wird eingepackt, die Forellen am fließenden Wasser neben der Hütte schon mal grob gewaschen und geputzt und dann geht es zurück direkt ins Sportzentrum zum Vereinsheim.

Dort wartet bereits der zweite Trupp mit „Chefkoch“ Dieter Frenzel und seine Helfer auf die Forellen und hier werden die Fische noch einmal sorgfältig

gewaschen und geputzt, dann bekommen sie die nötige Würze. In der Zwischenzeit haben Helfer den großen Gasgrill vorbereitet und der Uhrzeiger rückt langsam auf die Mittagszeit. Die AH-Frauen machen schon mal die Kartoffeln fertig und die Forellen brutzeln auf dem Grill. „Es ist so weit, los geht`s „ ruft Manfred Allmann und die knusprigen Fische können auf die Teller gelegt werden. Für die Kids haben die Verantwortlichen extra die beliebten Fischstäbchen besorgt und auch diese gehen „weg wie warme Semmel“. Später gibt es noch Kaffee und Kuchen und bei gutem Wetter wagen die Jungkicker sogar ein Fußballspiel auf dem Rasenplatz: „Kinder gegen Eltern“!

Vor allem die neue Terrasse bietet an diesem Tag eine ideale Sitzgelegenheit, um alles überschauen zu können und an der frischen Luft zu sein. Erst gegen Abend räumen die Alten-Herren die Tische und Bänke wieder weg und sind zufrieden, wieder einmal einen schönen Familientag im Sportzentrum genossen zu haben. (Bild+Text: Werner Hildebrand)

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