Unentschieden gegen Wilhelmsfeld


FVL AH – TSG Wilhelmsfeld AH 4:4

Eine außergewöhnliche Partie war das Heimspiel der FVL AH gegen die TSG Wilhelmsfeld. Am Ende stand ein 4:4 Unentschieden und sage und schreibe 3 Strafstöße ! hatte der Unparteiische verhängt. Die zunächst verhalten beginnende Begegnung entwickelte sich später zu einem offenen Schlagabtausch mit ständig wechselnden Führungen. Ein unkonzentriertes Abspiel in der eigenen Hälfte brachte den FVL zum ersten Mal ins Hintertreffen. Das nachfolgende 1:0 für Wilhelmsfeld war ein sehenswerter Schuss ins lange Eck. Nun endlich wachte die Heimmannschaft auf und erspielte sich die ersten Möglichkeiten. Doch erst ein 20m Knaller von Sascha Lutz brachte den Ausgleich. In der Folge begann die Phase der umstrittenen und heftig diskutierten Elfmeter Entscheidungen des Schiedsrichters. Zunächst wurde Sascha Lutz im Strafraum des Gastes zu Fall gebracht. Den anschließenden Strafstoss verwandelte Lutz Schramm gewohnt sicher zum zwischenzeitlichen 2:1 für den FVL. Nur wenig später brachte Volker Maier den Ball nicht aus der Gefahrenzone und sein Griff an den Arm des Gästeangreifers, nahm dieser gerne an und kam zu Fall. Auch hier zeigte der Referee auf den ominösen Punkt. So konnte Wilhelmsfeld ausgleichen und mit 2:2 wurden die Seiten gewechselt. Die nächste Führung ging wieder an den Gast. Ein Wilhelmsfelder Angreifer düpierte die FVL Hintermannschaft und sein Querpass konnte sein Stürmerkollege verwerten. Der Gastgeber steckte jedoch nicht auf und drängte auf den erneuten Ausgleich. Die folgenden Szenen vor dem Gehäuse von Wilhelmsfeld führten zu weiteren Diskussionen. Bei einer Flanke wurde der einschussbereite Michael Schneider umgestoßen. Doch erst die nächste Aktion, unmittelbar im Anschluss, brachte den Schiedsrichter dazu, einen weiteren Elfer zu verhängen. Die Gästeabwehr diskutierte noch immer mit dem FVL Stürmer und statt sich auf den Ball zu konzentrieren, wurde Michael Schneider wieder zu Fall gebracht. Auch diese Chance ließ sich Lutz Schramm nicht entgehen und erzielte das 3:3. Das Geschehen wogte nun hin und her und als Volker Maier, 10 Minuten vor dem Ende, den Führungstreffer erzielte, schien der FVL auf die Siegerstraße eingebogen zu sein. Wahrscheinlich war man beim FVL gedanklich bereits beim Siegerbier. Denn nur so war die Unaufmerksamkeit beim Defensivverhalten vor dem Ausgleich zum 4:4 zu erklären. Doch die verrückte Partie war noch nicht zu Ende, denn Torsten Pschowski bot sich die Riesenmöglichkeit den Schlusspunkt zu setzen. Leider fehlte Ihm die Konzentration um frei vor dem Gästetorhüter abzuschließen. So blieb es beim alles in allem gerechten 4:4 Endstand.

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