Vorschau: Nachbarschaftsduell stellt die Weichen


Die Verfolger sind am Sonntag unter sich. Während Tabellenführer SV Enosis Mannheim in der Fußball-Kreisklasse A spielfrei ist, könnten die dahinter platzierten Teams wieder näher zum Primus aufschließen. Das gilt insbesondere für den Tabellenzweiten FV Leutershausen, der mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an den Spitzenreiter heranrücken würde.

Allerdings wartet auf den FVL um 15 Uhr zu Hause im Nachbarschaftsduell gegen den SV Schriesheim eine alles andere als einfache Aufgabe. Der Tabellenfünfte könnte seinerseits mit einem Erfolg in Leutershausen den Rückstand auf den Kontrahenten auf drei Punkte verkürzen und dann selbst noch einmal ein gewichtiges Wort im Aufstiegsrennen mitsprechen. „Für uns ist das noch einmal die Chance, in der Tabelle Boden gutzumachen“, sagt SVS-Trainer Karlheinz Lohnert. „Aber der Favorit ist Leutershausen. Wir sind nicht in der besten Verfassung“, verweist Lohnert auf die Ausfälle seiner Leistungsträger Moritz Bussemer, Mustafa Arikan und Marius Lohnert. Zudem ist ein Einsatz von Matthias Niermann (Zerrung) fraglich und auch Nicolas Merkel ist noch angeschlagen.

„Wir könnten am Sonntag daher auch mit einem Punkt gut leben“, sagt Lohnert, der erneut mit einem spannenden Duell rechnet. In dieser Runde treffen die beiden Nachbarn schon zum dritten Mal aufeinander. Im Kreispokal behielten die Schriesheimer die Oberhand, das Vorrundenspiel gewann Leutershausen in der Schlussphase noch mit 2:0. Den Sieg hatte der FVL auch seinem damals überragenden Torwart Marko Miskovic zu verdanken.

„Wir setzen uns selbst nicht unter Druck“, sagt wiederum FVL-Spielertrainer Stefan Matthes. „Es gibt ja noch acht Spieltage, in denen 24 Punkte zu vergeben sind“, sieht er den Ausgang im Derby noch nicht als richtungsweisend an. Wie die Gäste müssen auch die Leutershausener auf wichtige Spieler verzichten. Neben Matthes selbst fallen noch der ebenfalls langzeitverletzte David Hochheim und Sabri Dalman (Muskelfaserriss) definitiv aus. Nico Manu und Frieder Pfefferle sind weiterhin angeschlagen und quälen sich seit Wochen durch die Spiele. „Wir hoffen am Sonntag natürlich auf viele Zuschauer“, sagt Matthes. „Geiles Wetter, geiles Derby, was will man mehr?“

Quelle: WNOZ v. 20.04.2018

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