Zahlreiche Kinder trotzen dem schlechten Wetter


Werner Hildebrand / RNZ) Als FVL – Ehrenjugendleiter Walter Holzmann vor über 40 Jahren die Jugendturniere im Sportzentrum ins Leben rief, ahnte niemand, dass sich diese Meetings im Laufe der Jahrzehnte zu einem richtigen Volltreffer entwickeln würden. Spielstarke Jugendteams über die Region hinaus kamen zum FVL, und unter dem langjährigen Jugendleiter Hubert Kempf und dem jetzigen Jugendleiterteam Andreas Bordt sind diese Turniere aus dem Terminkalender nicht mehr wegzudenken. Wer am vergangenen Wochenende die Begeisterung im weiten Oval des Sportzentrum miterlebte, musste einfach mit den Nachwuchskicker mitgehen, so wie die vielen Eltern und Großeltern, die ihre Sprößlinge anfeuerten. Die Buben und Mädchen rannten in den Nationalmannschaftstrikots durch die Gegend und waren total vom WM-Fieber angesteckt, zumal Deutschland das Endspiel in Brasilien erreichte. Gekommen waren 58 Mannschaften, darunter auch einige Mädchenteams. Kein Wunder, dass sich diese Woge der Begeisterung auch auf die Turnierspiele übertrug, da konnte auch das teilweise schlechte Wetter die gute Laune nicht trüben.

Die Bambini und die F-Junioren gab es keine Turnierspiele wie bei den älteren Jahrgängen, die Kids tobten sich bei den sogenannten Spielfesten aus. Bei den E-Junioren gewann das Spiel um Platz drei der SV Seckenheim mit 2:0 gegen die JSG Mitlechtern und im Finale setzte sich der SV Schriesheim mit 3:0 gegen MFC Phönix Mannheim durch. Die B-Junioren spielten eine einfach Finalrunde mit Vor- dudn Rückspielen und hier siegte die SG Heidelberg-Kirchheim vor dem VfB Gartenstadt, dem Gastgeber FV Leutershausen und der Viktoria aus Mauer. Bei den D-Junioren siegte um Platz drei die SG Hohensachsen mit 3:1 gegen den VfB Gartenstadt das Endspiel gewann der SC Käfertal nach einem Neunmeterschießen mit 4:2 Toren.

Als Preise gab es Pokale und Medaillen sowie etwas Flüssiges von Capri-Sonne.

Die Turnierleitung mit Petra Höhr, Nicole Bordt , die auch für einen reibungslosen Wirtschaftsbetrieb verantwortlich zeichneten, sowie „Chef“ Andreas Bordt und Sven Fath bekamen am Ende von allen ein dickes Lob, denn wieder einmal war der FVL-Cup 2014 zu einer Werbung für den Jugendfußball in der Region geworden.